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Staatspreis Ars Docendi

Das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW) vergibt jährlich den Ars Docendi - Staatspreis für exzellente Lehre in verschiedenen Kategorien.

Folgende Lehrveranstaltungen der UMIT wurden für diesen Preis nominiert. Als Ergebnis konnte seit 2015 bereits dreimal eine Reihung in der Shortlist erreicht werden und zweimal ein zweiter Platz erreicht werden, was die Qualität der Lehre an der UMIT unterstreicht.

 

Nominierungen zum Ars Docendi Staatspreis 2018

Nominierung von Victoria Bart, BSc., MSc mit dem Lehrveranstaltungskonzept „Auf die Plätze, forschen, los!  – Gemeinsam mit Studierenden die Insel der Forschung erkunden.“, im Modul „Empirisch Experimentelles Praktikum (ExPra) im 3. und 4. Semester des Bachelor-Studiums Psychologie, in der Kategorie „Forschungs- und kunstgeleitete Lehre, insbesondere die Förderung von kritischem Denken, Dialogorientierung, Methodenkompetenz“

Kategorie: Forschung- und kunstgeleitete Lehre, insbesondere die Förderung von kritischem Denken, Dialogorientierung, Methodenkompetenz

 

Nominierung von Ass.-Prof. Mag. Dr. Cornelia Blank  mit dem Lehrveranstaltungskonzept „Grundlagen des Wissenschaftlichen Arbeitens – Studiendesign und Forschungsmethoden greifbar machen!“, Ausschnitt des Seminares „Grundlagen des wissenschaftlichen Arbeitens“, Bachelorstudium Wirtschaft, Sport- und Gesundheitstourismus, 3. Semester; Zielgruppe: Bachelor-Studierende, die dem Ausbildungsniveau entsprechend noch wenig wissenschaftlich sozialisiert sind; Gruppengröße: 70 Studierende aufgeteilt in 2 Gruppen

Kategorie: Forschung- und kunstgeleitete Lehre, insbesondere die Förderung von kritischem Denken, Dialogorientierung, Methodenkompetenz

 

Nominierung von DI Phillip Kronthaler mit dem Lehrveranstaltungskonzept „Moderne Gestaltung von Lehrveranstaltungen für dislozierte Studienstandorte durch interaktives Videostreaming in Verbindung mit praxisorientierte Laborübungen“.

Die Lehrveranstaltung findet im Rahmen des Bachelorstudiums Mechatronik statt, welches seit 2009 als ein „joint degree program“ von der Leopold-Franzens Universität (LFUI) und der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT) mit Standort Nordtirol angeboten wird. Seit 2016 wird ggst. Studium auch am dislozierten Studienstandort Osttirol durchgeführt. Die LV ist laut Curriculum im 3. Bachelorsemester als Pflichtlehrveranstaltung angesiedelt und besitzt drei ECTS-AP bzw. zwei Semesterwochenstunden. Sie baut auf die LV „Allgemeine Elektrotechnik“ im 1. Semester und „Bauelemente und Grundschaltungen“ im 2. Semester auf.

Kategorie: Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen

Nominierung von Univ.-Ass. MMag. Dr. Robert Schorn mit dem Lehrveranstaltungs-konzept „Multiples Betreuungskonzept für die Erstellung von Abschlussarbeiten“;

Das Betreuen von Abschlussarbeiten – häufig als Stiefkind der Hochschuldidaktik bezeichnet – stellt sowohl Studierende als auch Betreuungspersonen vor besondere Herausforderungen. Es wird ein Konzept vorgestellt, das einen typischen Betreuungsprozess, in Phasen gegliedert, für empirische Abschlussarbeiten darstellt. Der Betreuungsprozess basiert dabei nicht alleine auf der Interaktion zwischen Betreuungsperson und Studierenden. Im Sinne eines multiplen Betreuungskonzepts werden Möglichkeiten aufgezeigt, die eine wirkungsvolle und effiziente Betreuung ermöglichen und gleichzeitig bei den Studierenden Eigenverantwortung wecken sowie das Erlangen fachübergreifender Kompetenzen und Qualifikationen fördern. Augenmerk wird dabei auch auf die Verhinderung unlauteren Vorgehens bei der Erstellung der Arbeit gelegt. Für Bachelor, Master; auch für Doktorat adaptierbar

Kategorie: Herausragende Betreuung von wissenschaftlichen und künstlerischen Abschlussarbeiten (MA., Dipl., Diss.)

Ergebnis: Shortlist 2. Platz für die Lehrveranstaltung Univ.-Ass.-MMag. Dr. Robert Schorn

 

Nominierungen zum Ars Docendi Staatspreis 2017

Nominierung von Ass.-Prof. DI Dr. Werner Hackl mit dem Lehrveranstaltungskonzept „Clinical Data Warehousing & Analytics“, ein Pflichtmodul im Universitätslehrgang „Health Information Management“, 4. Semester, rein online-basiert.

Lernen als konstruktiver und sozialer Prozess funktioniert am besten in Interaktion mit anderen Personen. Insbesondere in online-basierten Lernsettings sind Interaktion und Kooperation der Studierenden wichtige Faktoren für erfolgreiches Lernen.

Im nominierten Modul "Clinical Data Warehousing & Analytics" wurde ein Konzept für einen interdisziplinären, interaktiven, kollaborativen, rein online basierten Kurs im Themenfeld Klinische Datenintegration und Analyse entwickelt und erfolgreich umgesetzt. Dies geschah als Pilot für einen geplanten Universitätslehrgang in Health Information Management auf Master-Niveau.

Kategorie: Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen

Nominierung von Univ.-Ass. MMag. Dr. Robert Schorn mit dem Lehrveranstaltungskonzept zum Thema „Präsentationslehrveranstaltung mit Peer-Beurteilung“, ein Konzept für innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen und großen Gruppen für Master-Studiengänge.

Es handelt sich um ein generelles Konzept für innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen und großen Gruppen, welches inhaltlich für verschiedene Fachbereiche adaptiert werden kann. Neben der Aneignung von fachspezifischen und fachübergreifenden Kompetenzen und Qualifikationen sollen die Master-Studierenden in diesem Kurs verstärkt auf ihre neuen Rollen nach dem Studium vorbereitet werden.

Kategorie: Innovative Lehrmodelle bei hohen Studierendenzahlen und großen Gruppengrößen

 

Ergebnis: Shortlist 2. Platz für die Lehrveranstaltung von Univ.-Ass. MMag. Dr. Robert Schorn

 

Nominierungen zum Ars Docendi Staatspreis 2016

Nominierung von Ass.-Prof. Dr. Daniela Deufert und Stefanie Lannig, MScN, BA mit dem Vertiefungsmodul Bildungsmanagement - Lehrveranstaltung Einführung in die Pädagogik/Didaktik und Berufspädagogik - Anwendung von Unterrichtsmethoden, Bachelor-Studium Pflegewissenschaft  (Schwerpunkt Pflegepädagogik)

Die Lehrveranstaltung „Einführung in die Pädagogik/Didaktik und Berufspädagogik – Anwendung von Unterrichtsmethoden“ (Tab. 1) ist curricular im Vertiefungsmodul Bildungsmanagement II im vierten Semester des Bachelorstudiums Pflegewissenschaft (Schwerpunkt Pflegepädagogik) verankert. Alle in diesem Vertiefungsmodul eingefassten Lehrveranstaltungen zielen auf die Weiterentwicklung der Lehrkompetenz der Studierenden ab. Hier werden die Grundlagen zur Erlangung der Lehrberechtigung im Rahmen der Ausbildungen in der Gesundheits- und Krankenpflege, sowie die grundlegenden Kompetenzen und Skills für eine erfolgreiche und teilnehmerorientierte Lehre vermittelt.

Kategorie: Lehre unter besonderer Berücksichtigung unterschiedlicher Bildungsbiographien und/oder unterschiedlicher Vorkenntnisse

Nominierung von Dipl.-Stat. Raffaella Matteucci Gothe mit der Lehrveranstaltung „Einführung in die Biostatistik“ im Rahmen des Moduls „Empirische Gesundheitsforschung“ des Magister-Studiums Gesundheitswissenschaften.

Inhalte der Lehrveranstaltung sind (a) Methoden der deskriptiven Statistik, (b) Grundlagen der Wahrscheinlichkeitsrechnung, (c) Grundlagen der induktiven Statistik: Schätzen und Testen, (d) Parametrische und nichtparametrische Testverfahren und (e) Korrelations- und Regressionsanalyse. Diese Inhalte können als Lernstationen verstanden werden, die nacheinander sowohl innerhalb von strukturierten Moodle-Lektionen als auch durch den Besuch der Lehrveranstaltung (Präsenz-Blockwoche) absolviert werden.

Die Lehrveranstaltung besteht insgesamt aus fünf Phasen: drei Online-Phasen (sog. @Home-Phasen) und zwei Präsenzphasen (sog. @UMIT-Phasen).

Kategorie: Digitale Lehr- und Lernelemente in Verbindung mit traditionellen Vermittlungsformen

Nominierungen zum Ars Docendi Staatspreis 2015

Nominierung DI Dr. Werner Hackl mit dem Lehrveranstaltungskonzept für die Lehrveranstaltung „Informationssysteme des Gesundheitswesens II“ im Rahmen des Bachelor-Studiums der Biomedizinischen Informatik

Das Rektorat der UMIT darf die Nominierung des Lehrveranstaltungskonzeptes von Herrn DI Dr. Hackl für die Lehrveranstaltung „Informationssysteme des Gesundheitswesens II“ im Rahmen des Bachelor-Studiums der Biomedizinischen Informatik an der UMIT damit begründen, dass dieses alle Dimensionen des Leitbildes Lehre der UMIT berücksichtigt. Im Besonderen darf der studierendenzentrierte Lehransatz ggst. Lehrkonzeptes sowie die Ausgestaltung der begleiteten Selbstlernphasen durch die Verbindung von Vorbereitung, selbstständiger Umsetzung mit dem Auftraggeber, Reflexionseinheiten bis hin zum eigen-ständigen Projektabschluss einschl. einer entsprechenden Berichterstattung hervorgehoben werden.

Kategorie: MINT (neues Lehrkonzept!)

Nominierung von Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer mit dem Lehrveranstaltungskonzept für die Lehrveranstaltung „Strategische Unternehmensführung“  im Rahmen des Magister-Studiums der Gesundheitswissenschaften.

Das Rektorat der UMIT darf die Nominierung des Lehrveranstaltungskonzeptes von Frau Ass.-Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer für die Lehrveranstaltung „Strategische Unternehmens-führung“ im Rahmen des Magister-Studiums der Gesundheitswissenschaften an der UMIT damit begründen, dass dieses alle Dimensionen des Leitbildes Lehre der UMIT berücksichtigt. Im Besonderen darf der studierendenzentrierte und studierendenbegeisternde Lehransatz ggst. Lehrkonzeptes hervorgehoben werden. So versucht Kollegin Nöhammer bspw. durch den Einsatz von interaktiven Elementen ihre Begeisterung für das Fach mit den Studierenden zu teilen und diese zu motivieren. Mit der Anpassung der Praxisbeispiele an den beruflichen Hintergrund der Studierenden verwendet Kollegin Nöhammer ein Instrument, um den Unterricht besonders studierendenzentriert zu gestalten.

Kategorie: Medizin und Gesundheitswissenschaften (neues Lehrkonzept!)

Nominierung von Modul C (Team-Nominierung (Univ.-Prof. Dr. Christa Them, Vorstand des Departments für Pflegewissenschaft und Gerontologie , UMIT)): Wissenschaftstheorie und Methoden der Pflegeforschung, Master-Studium Pflegewissenschaft,

Das Modul C - Wissenschaftstheorie und Methoden der Pflegeforschung ist ein Pflichtmodul im Master-Studium Pflegewissenschaft der UMIT und wird von den Studierenden im 2. Semester absolviert. Im Rahmen des Moduls erfolgt die Bündelung von Lehr- und Lerninhalten zu einer fachlichen und didaktisch sinnvollen Einheit, an der fünf Lehrende beteiligt sind und die eine interdisziplinäre Bearbeitung der vorgesehenen Lehrinhalte ermöglichen. Das Rektorat der UMIT darf die Nominierung ggst. Lehrveranstaltungskonzept für den Ars docendi damit begründen, dass dieses alle Dimensionen des Leitbildes Lehre der UMIT berücksichtigt. Im Besonderen darf der studierendenzentrierte, partizipative und interdisziplinäre Lehransatz ggst. Lehrkonzeptes sowie die Ausgestaltung der begleiteten Selbstlernphasen und deren Integration in Kontaktzeiten hervorgehoben werden.

Kategorie: Lehrkonzept Modularisierung (neues Lehrkonzept!)

Ergebnis: Shortlist 2. Platz für das Modul C: Wissenschaftstheorie und Methoden der Pflegeforschung