Großes Interesse an Gesundheitsstudiengängen

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Großes Interesse an Gesundheitsstudiengängen

Bedarf an Betriebswirten im Gesundheitswesen steigt – Schnupperstudium an der UMIT

Das Gesundheitswesen ist stetigen Veränderungen unterworfen. Um dem gerecht zu werden, benötigt es qualifiziertes Personal mit betriebswirtschaftlichen Kenntnissen. Laut einer Studie des Instituts für Management und Ökonomie im Gesundheitswesen (IMÖG) an der Privatuniversität UMIT in Hall in Tirol, ist der Bedarf steigend. Auch das Interesse speziell dafür konzipierte Studiengänge zu besuchen ist groß, wie eine weitere Umfrage des IMÖG zeigt. Wie ein solcher Studiengang aussieht, können Interessierte am 30. März an der UMIT selbst kennenlernen.

Wie kaum ein anderer Bereich steht das Gesundheitswesen vor Umbrüchen: Leistungen müssen trotz Finanzierungsdruck verbessert werden, die Bevölkerung und das Gesundheitspersonal werden älter und Personalengpässe bahnen sich an. Um all diese Herausforderungen zu meistern, bedarf es qualifizierten Personals, die diese Änderungen planen, koordinieren und umsetzen. Eine fundierte Ausbildung im Gesundheitsmanagement ist dafür empfehlenswert. Dies bestätigen auch 47 Gesundheitsexpertinnne und -experten aus Tirol, Vorarlberg und Südtirol, die vom IMÖG an der UMIT dazu befragt wurden. Außerdem wurden 480 Schülerinnen und Schüler der Matura- und Vormaturaklassen in fünf österreichischen Bundesländern sowie in Südtirol befragt, um die Nachfrage nach gesundheitswissenschaftlichen Studiengängen zu erheben.

Steigender Bedarf an Betriebswirten

 „64 Prozent der befragten Expertinnen und Experten meinten, dass die derzeitigen Chancen für Betriebswirte im Gesundheitsbereich zu arbeiten gut bis sehr gut sind. Was die Zukunft betrifft, steigt der Wert sogar: 68 Prozent der Befragten sind davon überzeugt, dass der Bedarf in den nächsten Jahren zunimmt“, erklärt Matthäus Masè, der gemeinsam mit IMÖG-Leiter Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer die Studie durchgeführt hat. Gefragt sind insbesondere Personen, die  Controlling- und Managementkompetenzen haben und auch sozial kompetent sind. „Letzteres wird z.B. durch die Vermittlung von Methoden und Konzepten von Personalführung und sogenannten Soft Skills, wie Kommunikationstraining und Gruppenarbeit, trainiert “, meint Stummer.

Bedarf deckt sich mit Nachfrage

Die Nachfrage an einem Betriebswirtschaftsstudium mit Fokus auf das Gesundheitswesen ist groß. „Das Interesse der Schüler (30 Prozent) einen solchen Studiengang zu absolvieren sowie anschließend im Gesundheitsbereich tätig zu werden (60 Prozent) zeigt uns, dass genügend Potential vorhanden ist, um den zukünftigen Herausforderungen im Gesundheitswesen gerecht zu werden“, schließt Stummer daraus.

Moderne Konzepte sind beliebt

Mit berufsbegleitend konzipierten Studiengängen lässt sich viel Praxiserfahrung ins Studium einbringen und umgekehrt das erlangte Wissen im eigenen Berufsumfeld anwenden. Die Studierenden von morgen stehen solchen Organisationsformen auch durchaus offen gegenüber: 60 Prozent könnten sich vorstellen berufsbegleitend zu studieren. Präsenztage am Campus sind zwar nach wie vor essentiell, um Wissen und Erfahrungen auszutauschen. Die Schüler sind aber offen für moderne Konzepte. „Etwa dem Blended-Learning, wo ein Teil des Lernstoffes online erarbeitet wird. Drei Viertel der Befragten finden diese Form der Wissensvermittlung attraktiv bis eher attraktiv“, berichtet Masè.

Schnupperstudium an der UMIT

Wie dieser Studienaufbau in der Praxis aussieht, können Interessierte am 30. März erfahren. Von 9 bis 13 Uhr findet an der UMIT in Hall in Tirol ein Schnupperstudium statt. Dozenten stellen  den Studiengang vor und geben mit kurzen Schnuppervorlesungen Einblicke in die Studieninhalte. Alle weiteren Informationen lassen sich unter www.umit.at/schnupper abrufen.

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