Pflege im Diskurs

16.03.2017

Veranstaltungsreihe „Pflege im Diskurs“ an der UMIT

„Reform oder Reförmchen“ - Vortrag und Diskussion über die Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes (GuKG) 2016

Ob es sich bei der Novelle des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes 2016 um eine Reform oder um ein Reförmchen handelt, wird am Donnerstag, den 16. März ab 17.30, an der Universität UMIT am Universitätscampus in Hall diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Pflege im Diskurs“ laden das Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie der Universität UMIT, die Tirol Kliniken GmbH und die FHg Interessierte zu dieser Veranstaltung, die für Gesundheits- und Krankenpflegepersonen als Fortbildung anerkannt wird, recht herzlich ein. Als Vortragender konnte mit dem Rechtsanwalt Mag. Dr. Christian Gepart ein profunder Kenner der Thematik gewonnen werden.

Bei der vieldiskutierten GuKG-Novelle 2016 handelt es sich um die wohl quantitativ umfangreichste Novellierung des GuKG seit dessen Inkrafttreten 1997. Allerdings wurde dadurch die Gesundheits- und Krankenpflege in Österreich nicht „neu erfunden“. Bei näherer Betrachtung ist festzustellen, dass mit dieser Gesetzesänderung die Kompetenzen des gehobenen Gesundheits- und Krankenpflegedienstes aktualisiert und gefestigte Rechtsmeinungen der Gesundheitsverwaltung nun auch legistisch festgeschrieben wurden.

Die im Zuge dieser Novelle getroffene Grundsatzentscheidung zur Ausbildungsreform sieht auch die Verschiebung der Grundausbildung des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege in den tertiären Bildungsbereich vor. Die gesetzliche Grundlage dazu geht auf die Reform aus 1997 zurück. Die Schaffung der Pflegeassistenz in Ablösung der bisherigen Pflegehilfe war seit Jahren angekündigt und zweifellos notwendig, dies auch im Hinblick auf eine Modernisierung des Berufsbildes. 

Zeit: Donnerstag, 16. März 2017, 17.30 Uhr
Ort: Hörsaal 002, Universität UMIT, Eduard-Wallnöfer-Zentrum 1, 6060 Hall in Tirol

Einladung als pdf

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