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5. July 2016

Das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment (IPH) der UMIT nimmt im Rahmen der Joint Action Programme der Europäischen Union (EU) am European Network for Health Technology Assessment (EUnetHTA) Joint Action 3 (JA3) teil (2016-2019). Joint Action Programme der EU unterscheiden sich von anderen von der EU geförderten Projekten. Es handelt sich hier um eine länderübergreifende Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, bei der die teilnehmenden Partnerinstitutionen von den entsprechenden Behörden der Mitgliedstaaten ernannt werden müssen.

Die UMIT wurde vom Bundesministerium für Gesundheit in Österreich für diese JA3 benannt. Das IPH hat bereits an Joint Action 1 (2010-2012) und an Joint Action 2 (2012-2015) teilgenommen und war dort maßgeblich an der Weiterentwicklung der Berichtsstruktur des EUnetHTA HTA Core ® Model und der Methodik der Erstellung von HTA-Berichten beteiligt. „In dieser JA3“, erklärt Dr. Petra Schnell-Inderst, die Leiterin der Arbeitsgruppe Health Technology Assessment am Institut, „wird das IPH an Arbeitspaketen zur gemeinsamen Produktion von HTA-Berichten durch mehrere EU-Länder und zu wissenschaftlichen Werkzeugen mitarbeiten.“ „Wir freuen uns, nun bereits in der dritten Phase maßgeblich an der Joint Action dieses wichtigen europäischen Netzwerks mitzuwirken, und damit zu qualitativ hochwertigen Standards, besser informierten Entscheidungen und einer effizienteren Nutzung der HTA-Ressourcen im europäischen Gesundheitssystem beitragen zu können“, fügt Departmentleiter Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert hinzu.

Weblinks: EUnetHTA: http://www.eunethta.eu EUnetHTA HTA Core ® Model:
(http://eunethta.eu/sites/5026.fedimbo.belgium.be/files/HTACoreModel3.0.pdf)

Methodik der Erstellung von HTA-Berichten (Methodenleitlinie für Medizinprodukte):
http://www.eunethta.eu/outputs/wp7-sg3-therapeutic-medical-devices-guideline 

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