Public Health, Health Services Research and HTA

News & Highlights

October 23, 2019

UMIT Assistant Professor Beate Jahn becomes SMDM Vice-President Elect

At the 41th Annual Society for Medical Decision Making (SMDM) Meeting in Portland, OR, Assistant Professor Beate Jahn was inaugurated as 2019-2021 SMDM Vice-President.

The Society for Medical Decision Making is one of the world's leading professional associations dealing with medical decision making and health care. SMDM seeks to improve the health of individuals and populations through systematic and integrated approaches to clinical decision making and health care policy formulation by connecting and educating researchers, providers, policy-makers and the public.

Assistant Professor Beate Jahn expressed her gratitude: “I thank the SMDM members showing me their trust and confidence. As a Vice-President, I will foster the successful implementation of the SMDM strategic goals on patient engagement, clinical and stakeholder partnerships, and international impact. Within these goals, for me education and development of our students into tomorrow’s leaders is fundamental.”

Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, MPH, MSc, Chair of the Department of Public Health, Health Services Research and Health Technology Assessment expressed his congratulations: “This award recognizes Beate Jahn’s outstanding contribution to SMDM and the field of health decision science through her research, her engagement in internationalization and inclusiveness in SMDM, and her continued education efforts. We are proud that a member of our UMIT team will serve as Vice-President of SMDM and continue advancing health decision sciences incorporation of patients’ values.”

UMIT also plays a leading role in the organization of the 18th European SMDM Conference, which takes place from June 14 to June 16, 2020 in Berlin. Ass.-Prof. Dr. Beate Jahn, Dr. Silke Siebert and Univ.-Prof. Dr. Siebert (UMIT) put together with Univ.-Prof. Dr. Tobias Kurth from the Charité Berlin a program That aims at linking research to evidence-based action for patients, providers and policy decision makers.

Contact: Assistant Professor Dr. Beate Jahn, Department of Public Health, Health Services Research and Health Technology Assessment, UMIT – University for Health Sciences, Medical Informatics and Technology, Beate.jahn@umit.at, +43-50-8648-3923.

 
June 1, 2019
 
Prof. Dr. Daniela Schmid supports Department of Public Health
On June 1, Univ.-Prof. PD Dr. Daniela Schmid has been appointed professor of Quantitative Methods in Public Health and Health Services Research at the Tyrolean Private University UMIT after an intensive and multi-level appointment process. In her new role, Schmid is engaged in research with the topic of statistical epidemiological methods with a focus on health-promoting and preventive measures. In the field of teaching, she will take over the coordination of the Master's program Public Health (MPH), which - subject to the approval of the quality assurance agency AQ Austria - will be offered for the first time in autumn 2019 at the University of UMIT.
 
 
April 12, 2019
 
Presentation of the full HTADS certificate to Prof. Myeong Soo Lee
Professor Myeong Soo Lee from South Korea has been among the participants of the first HTADS course 10 years ago! Today, Program Director Prof. Uwe Siebert handed over the HTADS Certificate for the successful participation in all four HTADS courses. Prof. Lee was very pleased about his achievement and added: 'Your international program is remarkable! And I love the mountains - great combination. I also have sent my colleagues and students to UMIT so that they benefit from this excellent education as well'.
 
 

March 28, 2019

EUREGIO-Project „Environment, Food and Health (EUREGIO-EFH)"

The first Workshop on the subject of obesity and healthy aging in the EUREGIO-Region took place at the UMIT

Gesundheitsversorger, Ärzte, Forscher und Vertreter von Einrichtungen des Gesundheitswesens trafen sich vergangene Woche an der Tiroler Privatuniversität UMIT in Hall, um beim ersten Workshop des EUREGIO-Projektes „Environment, Food and Health (EUREGIO-EFH)“ die sozioökonomischen Auswirkungen von Fettleibigkeit und gesundem Altern zu diskutieren. Dazu wurden von den Organisatoren Ass.-Prof. Dr. Beate Jahn vom UMIT-Institut für Public Health und Univ.-Prof. Dr. Bernhard Streicher vom UMIT-Institut für Psychologie internationale Referenten eingeladen, die mit den Teilnehmern Präventionsstrategien und Aktuelles zum Thema Ernährung diskutierten. Im Rahmen des Workshops wurde über den aktuellen Stand des Projektes "EUREGIO - EFH" berichtet, an dem – koordiniert von der Edmund Mach-Stiftung - neun Forschungspartner aus Tirol, Südtirol und Trentino an einer wissenschaftlichen Grundlage für Lösungsansätze zur Bekämpfung von Übergewicht und gesundem Altern in hoher Lebensqualität arbeiten.

Die im Rahmen des Workshops vorgelegten Daten sind alarmierend. So beträgt die Inzidenz von Übergewicht und Adipositas bei Erwachsenen im Trentino 35 Prozent, in Bozen 33 Prozent und in Tirol 40 Prozent. „Mit diesen Zahlen liegen wir zwar unter dem Durchschnitt der Referenzländer Italien und Österreich, bei denen die Inzidenz 42 Prozent bzw. 47 Prozent beträgt;  nichtsdestotrotz sind effektive, nachhaltige Maßnahmen, die auf den Lebensstil und die Arbeitsbedingungen in den EUREGIO-Regionen zugeschnitten sind, erforderlich um die Inzidenz und damit das Gesundheitsrisiko bei fettleibigen und übergewichtigen Menschen zu senken“, fasst  Ass.-Prof. Dr. Beate Jahn vom UMIT-Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA zukünftige Herausforderungen, die am Workshop diskutiert wurden, zusammen.

Jahn will im Rahmen des EUREGIO-EFH Projektes zentrale Gesundheitsfaktoren im Zusammenhang mit der Ernährung identifizieren. „Wir wollen beispielsweise den Konsum lokaler Produkte mit hoher Nährstoffqualität und einer kontrollierten Lieferkette – etwa Suppen mit Getreide, lokales Gemüse und Hülsenfrüchte, Snacks auf Apfelbasis, Brombeeren und Himbeeren, alpiner Käse, Süßwasserfisch und mageres Fleisch - bewerten. Dabei soll nicht nur untersucht werden, ob solche lokalen Produkte die Gewichtsabnahme unterstützen, sondern auch ob sie bei der Verbesserung der entzündlichen und metabolischen Parameter im Zusammenhang mit Fettleibigkeit von Vorteil sind“, sagte Jahn.

Der Sozialpsychologe und Leiter des Risikolabors an der Universität UMIT, Univ.-Prof. Dr. Bernhard Streicher will im Rahmen des EUREGIO-EFH Projektes typische Risikowahrnehmungsmuster in Bezug auf Gesundheits- und Krankheitsrisiken in den EUREGIO-Regionen identifizieren und analysieren. „Wir erfassen im Rahmen des Projektes zentrale Faktoren, die zu einem (Nicht-) Einhalten eines gesunden Lebensstils führen. So gehen wir beispielsweise der Frage nach, warum fettleibige und übergewichtige Menschen ihr Gesundheitsrisiko unterschätzen“, sagt Streicher.

 

January 13, 2019

Leading international scientists publish report on scientific technology assessment as a basis for health care decisions

In der Fachzeitschrift „Value in Health“ wurde kürzlich ein Bericht zur guten Praxis von wissenschaftlicher Technologiebewertung, der von der Arbeitsgruppe für Medizintechnologiebewertung der internationalen Fachgesellschaft ISPOR erstellt wurde, veröffentlicht. Der Leiter des Departments für Public Health, Versorgungsforschung und Health Technology Assessment an der UMIT, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert, der auch am Oncotyrol - Zentrum für Personalisierte Krebsmedizin wissenschaftlich tätig ist, hat als Experte und Wissenschaftler an diesem Bericht mitgearbeitet.

„Wissenschaftliche Technologiebewertung mittels Health Technology Assessment (HTA) dient als Hilfestellung bei der Entwicklung klinischer Leitlinien und unterstützt Entscheidungsträger bei den Fragen, welche medizinischen Maßnahmen empfohlen, welche Arzneimittel, Medizinprodukte, Vorsorgemaßnahmen und andere Gesundheitsleistungen eingeführt und ob und in welcher Höhe Kosten dafür übernommen werden. Das Instrument HTA ist nun seit mehr als zwei Jahrzehnten im Einsatz und wurde jetzt von einer internationalen Arbeitsgruppe für Medizintechnologiebewertung der ISPOR auf den Prüfstand gestellt.“ Ziel der Arbeitsgruppe sei es laut Siebert gewesen, die wissenschaftlich basierte Beratung von Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen zu optimieren und allfällige Defizite zu beseitigen.

Dabei wurden in der internationalen Arbeitsgruppe vier Fragen untersucht: Wie wird der HTA-Prozess geregelt, wie wird Information gefunden, analysiert und interpretiert, wie werden die Ergebnisse verwendet und im Kontext der Entscheidung gewichtet und wie werden die Entscheidungen umgesetzt und überwacht.

„Das Ergebnis, zu dem die Wissenschaftler in der Arbeitsgruppe kamen, zeigt klar, dass es im Entscheidungsfindungsprozess für gesundheitspolitische Entscheidungen und auch bei der Integration sozialer Werte und Patientenpräferenzen in der Bewertung medizinischer Maßnahmen noch Lücken gibt. Den Entscheidungsträgern im Gesundheitswesen fehlen klare Empfehlungen für den Umgang mit HTA“, stellte Siebert zu den Ergebnissen der Arbeitsgruppe fest. „Das Department für Public Health, Versorgungsforschung und HTA an der Tiroler Privatuniversität UMIT wird in Kooperation mit nationalen und internationalen Partnern weiterhin dazu beitragen, diese Lücken zu schließen.“ so Siebert, der medizinische Entscheidungsanalyse auch in Harvard lehrt. „Gerade mit unserem modernen UMIT-Programm für HTA und medizinische Entscheidungsfindung leisten wir einen wichtigen Beitrag für die Ausbildung verschiedener Player im Gesundheitswesen, was langfristig unseren Patientinnen und Patienten zugutekommt.“ weist Prof. Siebert auf die Rolle der UMIT in der Ausbildung hin.

ISPOR (International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Research) ist die weltweit führende Fachgesellschaft für Gesundheitsökonomie und Outcomesforschung. Ziel der Gesellschaft ist es, die Exzellenz in diesem Bereich zu fördern und damit die Entscheidungsfindung für die Gesundheit weltweit zu verbessern.

Weitere Information zum HTADS Programm: http://www.umit.at/htads

Referenz:

Finn Børlum Kristensen, MD, PhD, Don Husereau, MSc, BScPharm, Mirjana Huić, MD, PhD, Michael Drummond, DPhil, MCom, BSc, Marc L. Berger, MD, Kenneth Bond, MA, Federico Augustovski, MD, MS, PhD, Andrew Booth, PhD, John F.P. Bridges, PhD, Jeremy Grimshaw, MBCHB, PhD, FRCGP, Maarten J. IJzerman, PhD, Egon Jonsson, PhD, Daniel A. Ollendorf, PhD, Alric Rüther, Dr. med., Uwe Siebert, MD, MPH, MSc, ScD, Jitendar Sharma, PhD, Allan Wailoo, PhD, MSc, MA. Identifying the Need for Good Practices in Health Technology Assessment: Summary of the ISPOR HTA Council Working Group Report on Good Practices in HTA. Value in Health, January 2019, 22(1,):13–20.

 

December 4, 2018

Does modern stem cell research make us healthy and immortal? How can the aging of vessels be delayed? And what is the legal framework for reproductive medicine in Austria? Experts from the Tyrolean universities presented selected questions of the Life & Health Science Cluster Tyrol in a press conference.

Anfang Dezember tagten in Innsbruck die im Bereich der Lebens- und Gesundheitswissenschaften in Tirol tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie haben sich vor kurzem im Life & Health Science Cluster Tirol zusammengeschlossen, um wichtige Fragen der Zukunft gemeinsam zu erforschen. Die modernen Life & Health Sciences sind Kernthema und Kernkompetenz der Medizinischen Universität Innsbruck, wie Rektor W. Wolfgang Fleischhacker in der Pressekonferenz betonte. „Mit Stichtag von gestern forschen an der Medizinischen Universität Innsbruck 1.247 Wissenschafterinnen und Wissenschafter. Der Cluster ist für uns besonders wichtig, denn Kooperation ist ein Erfolgsfaktor der modernen Wissenschaft.“

Mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus neun Hochschulen - neben den acht Tiroler Hochschulen ist auch die Fachhochschule Vorarlberg im Cluster vertreten - aus dem Bereich der Grundlagenforschung, über angewandte Forschung und Klinik bis zur Nachsorge, Ethik und Recht sind darin vernetzt. „Die Tiroler Hochschulkonferenz, ein Zusammenschluss aller Tiroler Hochschulen, hat alle Forscherinnen und Forscher der Tiroler Hochschulen im Bereich der Lebens- und Gesundheitswissenschaften eingeladen, eine gemeinsame Initiative zur Stärkung des Standorts Tirol in Forschung und Lehre auf den Weg zu bringen“, sagt der Vorsitzende der Tiroler Hochschulkonferenz, Rektor Tilmann Märk. „Daraus ist der Life & Health Science Cluster Tirol entstanden, der die Aktivitäten in Tirol koordiniert und bündelt und in Zukunft die zentrale Anlaufstelle im Bereich Lebens- und Gesundheitswissenschaften in Tirol sein wird.“

 

January, 2018

Landeck becomes pilot region for diabetes study of Tyrol

Im Rahmen der Diabetes-Landeck-Studie wird erstmals in einer Region in Österreich die Versorgungsstruktur von Diabetes Mellitus vollständig erhoben. Im Rahmen eines Kick-Off Meetings, zu dem alle niedergelassenen Ärzte des Bezirkes Landeck eingeladen waren, fiel jetzt der Startschuss für diese Studie, die von Assoc.-Prof. Dr. Wilhelm Oberaigner vom UMIT-Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA im Auftrag des Landes Tirol verantwortlich geleitet wird.

Erklärtes Ziel der Diabetes Landeck-Studie ist es über einen Zeitraum von drei Jahren ein lückenloses Register mit allen Patienten mit Diabetes Mellitus aufzubauen und damit die Versorgungsstruktur im Bezirk Landeck vollständig abzubilden. „Das Diabetes-Register-Landeck ist dann in der Folge eine qualitativ hochwertige Datengrundlage für gesundheitspolitische Entscheidungsprozesse und für die Planung und Steuerung einer kosteneffektiven Versorgung von Diabetes-Patienten in ganz Tirol“, erklärte Studienleiter Wilhelm Oberaigner von der Tiroler Privatuniversität UMIT. Wesentlich für eine erfolgreiche Durchführung der Studie ist die enge Kooperation mit allen Hausärzten und niedergelassenen Internisten im Bezirk. Dr. Hans-Robert Schönherr ist der verantwortliche Prüfarzt und sein über lange Jahre aufgebautes Netzwerk ist ein Garant für den Erfolg der Studie.

Für den Tiroler Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg, der die Studie in Auftrag gegeben hat, sollen die aus der Studie gewonnenen Ergebnisse primär dazu dienen, die Betreuung der Patienten mit Diabetes Mellitus in Tirol umfassend zu beurteilen. Darauf aufbauend können die zuständigen Stellen im Land das Konzept für die Versorgung der Diabetes-Patienten optimieren. „Mit den gewonnenen Daten aus der Diabetes-Studie-Landeck können wir gesicherte, nachvollziehbare, verantwortungsbewusste und gut informierte Entscheidungen in diesem relevanten Bereich des Gesundheitssystems treffen. Wir können zu einer verbesserten Betreuung der Diabetes Mellitus Patienten beitragen, Risikofaktoren und Komplikationen vermindern und die Lebensqualität der Patienten im ganzen Land erhöhen“, sagte der Landesrat zur Diabetes-Studie-Landeck.

Die Diabetes-Landeck-Studie ist ein weiterer Baustein für die Umsetzung des Projektes „DiabCare Tirol“, das in der Pilotregion Landeck mit Hilfe der Telemedizin und in enger Kooperation mit dem Bezirkskrankenhaus Zams, mit den Tirol Kliniken, mit der Tiroler Gebietskrankenkasse, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und der Tiroler Privatuniversität UMIT ein engmaschiges Versorgungsnetz für Diabetespatienten aufbauen will.

Diabetes Mellitus – umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt - ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel gekennzeichnet ist. Schätzungen gehen davon aus, dass zwischen sieben und acht Prozent der Bevölkerung an Diabetes leiden, die Tendenz ist steigend. Im Diabetesregister Tirol des Institutes für klinische Epidemiologie der Tirol Kliniken GmbH sind derzeit 1300 Diabetes-Patienten mit Wohnbezirk Landeck registriert, die hauptsächlich vom Krankenhaus Zams betreut werden.

Bildunterschrift: Studienleiter Wilhelm Oberaigner, UMIT-Rektorin Sabine Schindler, Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und der Leiter der Universitätsklinik für Innere Medizin Herbert Tilg stellten die Diabetes-Landeck-Studie vor. (Foto UMIT).

 

October, 2017

UMIT Professor Uwe Siebert receives SMDM Award and becomes SMDM President

At the 39th Annual Society for Medical Decision Making (SMDM) Conference in Pittsburgh, PA, Professor Uwe Siebert received the SMDM Award for Distinguished Service and was inaugurated as 2017-2018 SMDM President.

SMDM seeks to improve the health of individuals and populations through systematic and integrated approaches to clinical decision making and health care policy formulation by connecting and educating researchers, providers, policy-makers and the public.

Professor John B. Wong (Tufts University, Boston), the Chair of the Awards Committee, presented the Distinguished Service Award to Uwe Siebert recognizing his exceptional efforts and leadership in advancing the scientific and educational activities of the Society.

During his acceptance speech, Professor Siebert said: “I am truly humbled and honored to receive this prestigious award. I see this award also as recognition for the many societal members who have influenced my path and helped shape my research and educational efforts.”

During the same conference, outgoing President Angie Fagerlin (University of Utah, Salt Lake City) handed over the symbolic SMDM gavel to Uwe Siebert, as he becomes the 39th President of SMDM.

Speaking of his plans for SMDM during his presidency, he said: “I would like to combine our Society’s expertise in analytical evaluation methods and patient-shared decision making to facilitate the translation of our research into useful information for patients, providers and policy makers.”

To further pursue SMDM’s goal to foster and promote international exchange and synergies between health care decision making scholars from different countries, he added: “Having lived and worked in South America, West Africa, Europe and North America, I also find it very important to expand our existing educational efforts by developing mobile and web-based educational programs to reach and meet those who are unable to attend our conferences and to learn from their experience.”

UMIT Rector Professor Sabine Schindler expressed her congratulations: “This award recognizes Uwe Siebert’s outstanding contribution to health decision science through his research, teaching and leadership service. We are proud that he will serve as President of SMDM and continue interdisciplinary activities to promote rational and evidence-based medical decision making.”

 

March, 2017

Results of a collaborative study at Campus Tyrol argue in favor of a personalized prostate cancer screening approach

A simulation study published in BMC Public Health by researchers of the Tyrolean Health and Life Sciences University UMIT, the ONCOTYROL Center, the Medical University of Innsbruck and the University of Toronto highlights optimized use of prostate cancer screening.

“Like most medical procedures also screening harbors benefits and risks. This topic gains increasing attention by the public” explains Prof. Dr. Uwe Siebert, Chair of the Department of Public Health, Health Services Research and Health Technology Assessment at UMIT and President-Elect of the Society for Medical Decision Making. “A major risk of prostate cancer screening is overdiagnosis and overtreatment. This refers to the diagnosis and unnecessary treatment of clinically irrelevant tumors, which would not cause any complaints during men’s lifetime and remain undetected without screening. But not infrequently, the treatment itself causes long-term complications such as erectile dysfunction, incontinence and bowel dysfunction.”

The simulation model developed within a ONCOTYROL research project for personalized medicine simulates the positive and negative effects of screening on the duration and quality of life of screening participants and analyses under which circumstances the potential harms of screening outweigh the potential benefits. Project Coordinator Ass.-Prof. Dr. Nikolai Mühlberger summarizes the study findings as follows: “Our study results suggests that screening reduces the risk of prostate cancer death and gains additional lifetime. However, when quality-of-life is considered as well, primarily men with elevated familial risk of prostate cancer benefit from screening, while in men with average prostate cancer risk overall the harms of screening prevail. Additionally, our simulation indicates that the benefit of screening in men with elevated familial risk also strongly depends on their individual valuation of treatment-related long-term side-effects.”

The urological experts in the research team, Prof. Dr. Wolfgang Horninger and Prof. Dr. Helmut Klocker, see the study as an important contribution towards a targeted application of prostate cancer screening. Horninger, Dean of the Department of Urology at the Medical University of Innsbruck explains: „The study highlights the problem of overdiagnosis and illustrates the dependency of screening benefits on individual risk factors and preferences. Thus, it contributes to the improvement of patient counseling and supports an individual use of screening examinations, which all of us consider as important topics.”

Please contact: Prof. Dr. Uwe Siebert, public-health@umit.at,
Tel.: +43-50-8648-3930

Weiterbildung im Bereich Open Innovation in Science

Am Freitag, den 21.04.2017 war die Abschlussfeier für die erste Weiterbildung im Bereich Open Innovation in Science. Wir gratulieren herzlich unserer Mitarbeiterin Ass.-Prof. MMag. Dr. Elisabeth Nöhammer zum erfolgreichen Abschluss. 

Weitere Informationen finden Sie HIER

LOIS - Closing Event Celebration of Openness

The LBG celebrated the completion of its pioneer training program LOIS – Lab for Open Innovation in Science at k47. LOIS faculty and participants shared their experiences and provided insight into the uniqueness of the program.

State Secretary Harald MahrerMarkus Nordberg of CERN, Ulrike Schmidt of the Max Planck Institute of Psychiatry and Marion Poetz, Scientific Director of the LOIS were among the special guests.

The next LOIS will start in May 2018 – more info soon at: ois.lbg.ac.at!

January 25, 2016
Joint Action Programme EUnetHTA - Joint Action 3 (2016-2019)

Das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment (IPH) der UMIT nimmt im Rahmen der Joint Action Programme der Europäischen Union (EU) am European Network for Health Technology Assessment (EUnetHTA) Joint Action 3 (JA3) teil (2016-2019). Joint Action Programme der EU unterscheiden sich von anderen von der EU geförderten Projekten. Es handelt sich hier um eine länderübergreifende Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten, bei der die teilnehmenden Partnerinstitutionen von den entsprechenden Behörden der Mitgliedstaaten ernannt werden müssen.

Die UMIT wurde vom Bundesministerium für Gesundheit in Österreich für diese JA3 benannt. Das IPH hat bereits an Joint Action 1 (2010-2012) und an Joint Action 2 (2012-2015) teilgenommen und war dort maßgeblich an der Weiterentwicklung der Berichtsstruktur des EUnetHTA HTA Core ® Model und der Methodik der Erstellung von HTA-Berichten beteiligt. „In dieser JA3“, erklärt Dr. Petra Schnell-Inderst, die Leiterin der Arbeitsgruppe Health Technology Assessment am Institut, „wird das IPH an Arbeitspaketen zur gemeinsamen Produktion von HTA-Berichten durch mehrere EU-Länder und zu wissenschaftlichen Werkzeugen mitarbeiten.“ „Wir freuen uns, nun bereits in der dritten Phase maßgeblich an der Joint Action dieses wichtigen europäischen Netzwerks mitzuwirken, und damit zu qualitativ hochwertigen Standards, besser informierten Entscheidungen und einer effizienteren Nutzung der HTA-Ressourcen im europäischen Gesundheitssystem beitragen zu können“, fügt Departmentleiter Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert hinzu.

Weblinks: EUnetHTA: http://www.eunethta.eu EUnetHTA HTA Core ® Model:
(http://eunethta.eu/sites/5026.fedimbo.belgium.be/files/HTACoreModel3.0.pdf)

Methodik der Erstellung von HTA-Berichten (Methodenleitlinie für Medizinprodukte):
http://www.eunethta.eu/outputs/wp7-sg3-therapeutic-medical-devices-guideline 

 

September 26-27, 2016
International Conference "Healthcare in Europe - A Safe Haven?

In Kooperation und mit Unterstützung der Medizinischen Universität Innsbruck + 'ethucation' (MUI), der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFUI), dem Management Center Innsbruck (MCI) sowie der European Association of Health Law (EAHL) organisieren Magdalena Flatscher-Thöni und Verena Stühlinger vom Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA (UMIT) eine internationale Konferenz in Innsbruck zum Thema "Healthcare in Europe - a safe haven? 'Standard of care' from a multidisciplinary perspective".

Mit international ausgewiesenen Expertinnen und Experten aus unterschiedlichen Fachrichtungen soll über Standards in der Gesundheitsversorgung und Fragen des Zugangs zu Gesundheitsdienstleistungen in Europa diskutiert werden. Univ.-Prof. Dr. Herbert Tilg (Universitätsklinik für Innere Medizin I, Innsbruck inneremed1.tirol-kliniken.at/page.cfm?vpath=index) wird zum Thema "Choosing wisely: Über- und Unterversorgung als Herausforderungen moderner Medizin" sprechen. Dr. Ineta Ziemele, von 2005-2015 Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (www.echr.coe.int), wird über den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen vor dem Hintergrund der Europäischen Menschenrechtskonvention sprechen.

Call for papers: bis zum 15. Mai 2016 können Abstracts für Präsentationen eingereicht werden. Nähere Informationen dazu finden sich am Konferenz-Flyer unter: http://standardofcare2016innsbruck.mci.edu/data/images/160302_Einladungsflyer_V3.pdf

 

March 15, 2016
inaugural lecture Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer 

Univ. Prof. Dr. Harald Stummer systematisierte in seiner Antrittsvorlesung am 15.3. Herausforderungen im Gesundheitswesen. Fragen des Systems und der Berufsgruppenzuständigkeiten wurden ebenfalls thematisiert wie auch ärtzliches und Patientenverhalten. Etwas über 60 Interessierte, darunter auch u.a. Ärztekammerpräsident Dr. Artur Wechselberger (siehe Foto) disktutierten auch im Anschluss der Veranstaltung noch bis in die Nacht hinein. Präsident Wechselberger kommentierte die Veranstaltung mit "Prof. Dr. Stummer hat in seiner Antrittsvorlesung einen breiten Überblick über die Problemstellung der Gesundheitsversorgung in Österreich gegeben. Besonders interessant waren seine Ansätze für zukunftsträchtige Lösungen abseits der stereotypen und hemmenden Kostendiskussionen." 

 

October 9, 2015
Ass.-Prof PD Dr. Boese O'Reilly in the PBS NewsHour in the US: Extracting gold with mercury exacts a lethal toll

In Indonesia, the use of mercury in small-scale gold mining has tragic health consequences for those living near mining operations. Toxic plumes and other forms of exposure cause neurological problems, bone deformities, vision loss, deafness and even death. The NewsHour's P.J. Tobia reports in collaboration with photographer Larry C. Price and the Pulitzer Center on Crisis Reporting about the work of UMIT Ass-Prof. PD Dr. Stephan Boese O'Reilly [PBS NewsHour October 9, 2015, 6:30pm EDT].

See Video at: www.pbs.org/newshour/bb/extracting-gold-mercury-exacts-lethal-toll/

 

April 22-25, 2015
Internationaler Zertifikatskurs bildet HTA-Experten aus

Mit dem zukunftsweisenden Forschungsfeld des Health Technology Assessments, kurz HTA, setzten sich die Teilnehmer eines Zertifikatskurses an der UMIT – Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall in Tirol auseinander. Der Kurs „Introduction to Health Technology Assessment“ ist Teil des in Europa einzigartigen „International Continuing Education Program in HTA & Decision Science (HTADS)“, das aus fünf separat belegbaren Zertifikatskursen und dem internationalen englischsprachigen Doktoratsprogramm in HTA besteht.

23 Interessierte aus 9 Ländern tauchten in die Grundlagen und Methoden des Health Technology Assessments ein – einem Prozess zur systematischen Bewertung von medizinischen Technologien, Prozeduren, Hilfsmitteln oder Organisationsstrukturen, der evidenzbasierte Empfehlungen zu gesundheitsspezifischen Interventionen formuliert. Untersucht werden dabei Kriterien wie Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten, jeweils unter Berücksichtigung sozialer, rechtlicher, wirtschaftlicher und ethischer Aspekte.

Das internationale Kurspublikum – die Teilnehmer stammten aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Bulgarien, Serbien, Litauen, Albanien, Mazedonien und den USA – vertiefte sein Wissen mithilfe hochkarätig besetzter Vorträge, Fallanalysen, interaktiver Diskussionen und angewandter Computersessions.

 

January 30, 2015
Sekundärdatenforschung in Tirol erhält Fördermittel aus dem TWF

Anlässlich der Vergabe der Fördermittel des „Tiroler Wissenschaftsfonds 2014“ fand am Freitag, den 30.01.2015, an der Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck im Kaiser-Leopold-Saal ein Festakt statt, bei dem die heuer erfolgreichen Fördernehmer/innen von Landesrat Bernhard Tilg ihre Förderurkunden überreicht bekamen. Die erfolgreichen UMIT-Antragsteller wurden von Frau Rektorin Prof. Dr. Sabine Schindler anmoderiert und kurz vorgestellt.

Frau Assist.-Prof. Dr. Magdalena Flatscher-Thöni erhielt TWF-Fördermittel für die explorative Studie in Tirol "Ethische und Rechtliche Herausforderungen in der stationären Altenpflege".  Der vorliegende interdisziplinäre Projektantrag ist in Zusammenarbeit mit dem Department für Pflegewissenschaft und Gerontologie, Institut für Pflegewissenschaft (Ass. Prof. Dr. Daniela Deufert) entstanden und spiegelt den interdisziplinären Charakter des Forschungsvorhabens wider.  Durch das Projektteam kann einerseits das notwendige Fachwissen und die methodische Kompetenz, die für ein erfolgreiches Erarbeiten des Forschungsziels notwendig ist, abgedeckt werden. Andererseits reflektiert das Team auch den interdisziplinären Ansatz, der der Themenstellung selbst immanent ist.

Herr Dipl.-Komm.wirt Dr. med. Holger Gothe, stellv. Vorstand des Departments für Public Health und HTA, erhielt TWF-Fördermittel für die gesundheitsökonomische Evaluation des Stroke-Card-Projekts der Medizinischen Universität Innsbruck anhand von Routinedaten der TGKK. Unmittelbar nach der Entgegennahme der Urkunde zeigte sich Dr. Gothe hoch erfreut: "Ich bin sehr froh, dass mit dieser TWF-Förderung die Sekundärdatenforschung in Tirol eine erste Anerkennung erfährt."

Frau Assist.-Prof. Dr. Elisabeth Nöhammer erhielt TWF-Fördermittel für das Projekt "Steuerung von beruflichen E-Mails außerhalb der Arbeitszeiten". Laut Frau Dr. Nöhammer vereinfachen zwar E-Mails den Arbeitsalltag, sie können aber auch zur Belastung werden. Viele Arbeitnehmer/innen bearbeiten berufliche E-Mails auch außerhalb der Arbeitszeit - warum und welche Steuerungsmöglichkeiten hilfreich wären, soll in ihrem Projekt untersucht werden.

Fotonachweis: Christian Wucherer

Continuing Education Program on Health Technology Assessment and Decision Science (HTADS)

The international Continuing Education Program on HTADS is designed to provide excellent quality education and comprehensive training in the key issues of Health Technology Assessment and Decision Science for anyone involved in the health sector. Currently the HTADS Continuing Education Program comprises a Doctoral Program in Health Technology Assessment (HTA) and four certified courses.

The following certified courses take place regularly:

  • M1 - Winter School in Clinical Epidemiology
  • M2 - Introduction to Health Technology Assessment
  • M3 - Modeling Approaches for HTA: A Practical Hands-on Workshop
  • M4 - Causal Inference in Observational Studies and Clinical Trials Affected by Treatment Switching: A Practical hands-on Workshop

For further information about the content of each program and on specific dates, please visit our HTADS website: http://www.umit.at/htads

 

July 25, 2014
Internationale Auszeichnung für Entscheidungsanalyse geht an Tirolerin

Zum ersten Mal wurde eine Tiroler Forscherin mit dem renommierten „Lee B. Lusted Award for Outstanding Presentation“ ausgezeichnet. Aus mehr als 130 Einreichungen ging der Studierendenbeitrag von UMIT-Mitarbeiterin Christina Kurzthaler, MSc, auf der europäischen Tagung der Society of Medical Decision Making (SMDM) in Antwerpen als Sieger hervor.

Ihre statistisch-mathematische Arbeit im Bereich Entscheidungsanalyse / Health Technology Assessment (HTA) trug den Titel: “Combining Markov states: A comparison of analytical and heuristic methods for deriving the hazard rates of a collapsed Markov state.” Thema der Präsentation war der methodische Vergleich analytischer und heuristischer Methoden zur Beschreibung klinisch relevanter Zustände und ihrer exakten Formulierung in einem entscheidungsanalytischen Modell für Hepatitis C, welches am Institut für Public Health, Medical Decision Making und HTA der UMIT – Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik entwickelt wurde.

Die Preisträgerin zeigte sich in einer ersten Stellungnahme überglücklich: „Ich freue mich sehr über den Preis und bin stolz darauf, dass ein methodisches Thema damit ausgezeichnet wurde. Besonders anregend waren die Diskussionen mit dem multidisziplinären Projektteam und nun bin schon gespannt auf den SMDM-Kongress in Miami, zu dem ich anlässlich meines Preises eingeladen wurde.“
„Nach der Auszeichnung auf der internationalen HTAi-Tagung ist dies bereits der zweite Preis für ein „best paper“ auf einer internationalen Tagung, der in diesem Jahr an Mitarbeiterinnen des Departments für Public Health und HTA an der UMIT geht“, freut sich auch Departmentleiter Prof. Dr. Uwe Siebert, MPH, MSc ,ScD, über die internationale Anerkennung, die seinem Forscherteam zuteil wird. 

 

July 12, 2014
Biomarker kritisch betrachtet – Preis für heimische Forscher

Internationale Anerkennung wurde vor kurzem einem Tiroler Forscherteam zuteil, das der UMIT – Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall in Tirol, dem Oncotyrol-Center for Personalized Cancer Medicine in Innsbruck, und dem Center for Health Decision Science der Harvard School of Public Health, USA, angehört.

Auf dem größten internationalen Kongress für Health Technology Assessment, der HTAi in Washington, D.C., wurde das Poster der Gruppe mit dem ersten Preis für hervorragende wissenschaftliche Forschungsleistung ausgezeichnet. Die Arbeit mit dem Titel “Systematic Review of the Clinical Effectiveness of Biomarkers as Cancer Screening Test Offered as Self-Pay Healthcare Service” beschäftigt sich mit dem Patientennutzen von individuell zu bezahlenden Vorsorgeuntersuchungen im Krebsbereich.

Die Autoren – Agnes Luzak, Petra Schnell-Inderst, Stefanie Bühn, Anja Mayer-Zitarosa und Uwe Siebert – zogen in ihrer vergleichenden Studie teils beunruhigende Schlüsse. „Das gesteigerte Interesse an individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL) führt oft zur Anwendung von Biomarker-Tests ohne notwendige medizinische Indikation. Dabei kommen immer wieder falsch-positive Resultate vor, die zu fehlerhafter Diagnose und Behandlung führen und dadurch dem Patienten/der Patientin mehr schaden als nutzen“, fasst Dr. Petra Schnell-Inderst zusammen, die den Preis stellvertretend für die Autorengruppen entgegennahm. Daher lautet die Empfehlung der Forschergruppe an mündige Patienten, „nicht wahllos Screenings und Labortests in Anspruch zu nehmen, sondern zuerst umfassende Informationen über den erwiesenen Nutzen und die Unsicherheiten der Testergebnisse für Biomarker einzuholen.“ ergänzt Prof. Dr. Uwe Siebert. 

 

April 7, 2014
Internationaler Zertifikatskurs bildet HTA-Experten aus

Mit dem zukunftsweisenden Forschungsfeld des Health Technology Assessments, kurz HTA, setzten sich die Teilnehmer eines Zertifikatskurses an der UMIT – Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall in Tirol auseinander. Der Kurs „Introduction to Health Technology Assessment“ ist Teil des in Europa einzigartigen „International Continuing Education Program in HTA & Decision Science (HTADS)“, das aus fünf separat belegbaren Zertifikatskursen und dem internationalen englischsprachigen Doktoratsprogramm in HTA besteht.

Vom 2. bis 5.April 2014 tauchten 30 Interessierte aus elf Ländern in die Grundlagen und Methoden des Health Technology Assessments ein – einem Prozess zur systematischen Bewertung von medizinischen Technologien, Prozeduren, Hilfsmitteln oder Organisationsstrukturen, der evidenzbasierte Empfehlungen zu gesundheitsspezifischen Interventionen formuliert. Untersucht werden dabei Kriterien wie Wirksamkeit, Sicherheit und Kosten, jeweils unter Berücksichtigung sozialer, rechtlicher, wirtschaftlicher und ethischer Aspekte.

Das internationale Kurspublikum – die Teilnehmer stammten aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Belgien, Bulgarien, Rumänien, Frankreich, Serbien, Albanien, Mazedonien und Indien – vertiefte sein Wissen mithilfe hochkarätig besetzter Vorträge, Fallanalysen, interaktiver Diskussionen und angewandter Computersessions.

Infos über dieses in Europa einzigartige Programm finden sich unter: www.umit.at/htads

 

March 31, 2014
UMIT-Forscher präsentieren Screening-Modell beim Kongress für Evidenbasierte Medizin

Zur 15. Jahrestagung des Deutschen Netzwerks für Evidenzbasierte Medizin versammelten sich Mitte März rund 350 EbM-Interessierte in Halle an der Saale, um sich mit dem Schwerpunktthema „Prävention zwischen Evidenz und Eminenz“ zu befassen. Mit dabei waren auch zwei Forscher des Departments für Public Health und HTA der UMIT, die beim Symposium die internationale Fachwelt begeisterten.

In der offiziellen Pressemeldung hieß es dazu: „Uwe Siebert und Gaby Sroczynski von der Universität Hall in Tirol spielten anhand einer Modellrechnung 18 verschiedene Strategien zur Gebärmutterhalsfrüherkennung durch. Auf diese hohe Zahl an Varianten kamen sie spielend, indem sie die beiden Untersuchungen Pap-Test und HPV-Test mit verschiedenen Startzeitpunkten und Screeningintervallen kombinierten. Die HPV-Impfung als weitere relevante Größe berücksichtigten sie dabei noch nicht einmal. Das Ergebnis der Modellrechnungen: Das derzeit in Deutschland angebotene Screening mit jährlichem Pap-Test ab 20 Jahren schnitt deutlich schlechter ab als viele andere Strategien. […] Siebert wies jedoch auf die vielen Unsicherheiten hin, die dem Modell zugrunde lägen. Immerhin erlaube ihre Berechnungen die Aussage, welche Strategie sich intensiver zu erforschen lohne.“
Zur gesamten Kongress-Nachlese geht’s hier.

 

February 2, 2014
Winter School in Clinical Epidemiology with international audience

Internationally well known Professor Albert Hofman (Chair, Dept. of Epidemiology, Erasmus University Center Rotterdam) and Professor Uwe Siebert (Chair, Dept. of Public Health and Health Technology Assessment, UMIT) teached theoretical prinicples of clinicial epidemiology and their application in modern health care research to an international audience.

12 students from the ERAWEB academic exchange program welcomed the chance to learn more about Epidemiology. 

Archive of Selected Events